Interactive Brokers vs Saxo Bank - Premium Broker Vergleich 2026

Zwei Profi CFD Broker im direkten Vergleich: Welcher bietet die besseren Tools für professionelle Trader?

Interactive Brokers

4.5/5

VS

Saxo Bank

4.4/5

Interactive Brokers vs Saxo Bank: Der ultimative Premium Broker Vergleich

Interactive Brokers vs Saxo Bank: Der ultimative Premium Broker Vergleich

Der Interactive Brokers vs Saxo Vergleich zeigt zwei der anspruchsvollsten Profi CFD Broker im direkten Duell. Beide Anbieter richten sich primär an professionelle Trader und institutionelle Kunden, die erweiterte Handelsmöglichkeiten und tiefe Marktliquidität benötigen.

Interactive Brokers führt mit über 150 Märkten weltweit und direktem Marktzugang. Das Unternehmen verwaltet Kundenkapital von über 400 Milliarden US-Dollar und bietet Zugang zu mehr als 33.000 Finanzinstrumenten. Die Trader Workstation (TWS) gilt als eine der leistungsstärksten Handelsplattformen am Markt.

Saxo Bank positioniert sich als dänische Vollbank mit Fokus auf Multi-Asset-Trading. Mit über 40.000 handelbaren Instrumenten und proprietären Research-Tools richtet sich Saxo an anspruchsvolle Privatanleger und professionelle Trader. Die SaxoTraderPRO-Plattform kombiniert fortschrittliche Charting-Tools mit institutioneller Markttiefe.

Was unterscheidet Premium Broker von Standard-Anbietern?

  • Direkter Marktzugang (DMA) - Keine Dealing Desk-Intervention bei der Orderausführung
  • Institutionelle Liquidität - Zugang zu Tier-1-Banken und ECN-Netzwerken
  • Erweiterte Order-Typen - Bracket Orders, Iceberg Orders, und algorithmic Trading
  • Multi-Asset-Capabilities - CFDs, Aktien, Optionen, Futures und Forex aus einer Plattform
  • Professional-Grade Research - Fundamentalanalyse, Sentiment-Indikatoren und Makro-Research

Dieser Premium Broker Vergleich analysiert systematisch die Kostenstrukturen, Plattform-Funktionalitäten und Research-Qualität beider Anbieter. Besonders für Vieltrader mit hohen monatlichen Volumina können die Unterschiede in der Gebührenstruktur erhebliche Auswirkungen auf die Gesamtrendite haben.

Interactive Brokers vs Saxo Bank - Direkter Vergleich

BrokerBewertungMindesteinlageStärkenRegulierung
Interactive Brokers 4.5 USD 0,00 Direkter Marktzugang, niedrige Kosten SEC, FCA, FINRA
Saxo Bank 4.4 2.000 USD (Classic), ab 0 USD (eingeschränkt) Research-Tools, Multi-Asset-Trading DFSA, FCA, CySEC

Interactive Brokers Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Niedrigste Handelskosten im Premium-Segment (ab 0,0035% für Aktien)
  • Direkter Marktzugang zu über 150 globalen Börsen
  • Trader Workstation mit professionellen Analyse-Tools
  • Keine Mindesteinlage erforderlich
  • Umfangreiche API-Unterstützung für algorithmic Trading
  • Margin-Raten ab 2,83% für USD-Positionen
  • Zugang zu Pre-Market und After-Hours Trading

Nachteile

  • Steile Lernkurve für Einsteiger
  • Inaktivitätsgebühren bei geringem Handelsvolumen
  • Begrenzte Research-Berichte im Vergleich zu Vollbanken
  • Komplexe Gebührenstruktur schwer durchschaubar

Saxo Bank Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Umfassende Research-Plattform mit Daily Market Updates
  • Vollbank-Status mit erweiterten Banking-Services
  • SaxoTraderPRO mit fortschrittlichen Charting-Funktionen
  • Über 40.000 handelbare Instrumente verfügbar
  • Mehrsprachiger Support in 23 Sprachen
  • Institutionelle Markttiefe und ECN-Liquidität
  • Integrierte Fundamental- und technische Analyse-Tools

Nachteile

  • Höhere Handelskosten als Interactive Brokers
  • Mindesteinlage von 2.000 USD für Classic-Konten
  • Komplexere Kontoeröffnung durch Vollbank-Status
  • Begrenzte API-Funktionalitäten für Retail-Kunden

Sieger für Einsteiger ins professionelle Trading

Saxo Bank gewinnt knapp für Trading-Einsteiger, die sich für professionelle Tools interessieren. Warum? Die dänische Bank bietet strukturiertere Lernressourcen und eine intuitivere Benutzeroberfläche.

Die SaxoTraderGO-Plattform führt neue Nutzer schrittweise in erweiterte Funktionen ein. Das Dashboard präsentiert Marktdaten übersichtlich, ohne zu überlasten. Interactive Brokers' Trader Workstation kann Einsteiger hingegen mit über 100 verschiedenen Order-Typen und komplexen Menüstrukturen abschrecken.

Lernkurve und Support-Qualität

Saxo Bank investiert erheblich in Trader-Education. Die täglichen Marktkommentare und Webinare richten sich auch an weniger erfahrene Trader. Der mehrsprachige Support antwortet durchschnittlich binnen 2-3 Minuten per Live-Chat.

Interactive Brokers setzt dagegen Grundkenntnisse voraus. Die Plattform richtet sich primär an Trader, die bereits wissen, welche spezifischen Tools sie benötigen. Das kann für ambitionierte Einsteiger durchaus motivierend wirken, erfordert aber deutlich mehr Einarbeitungszeit.

Für absolute Trading-Neulinge empfehlen wir dennoch, zunächst mit einfacheren Plattformen Erfahrungen zu sammeln, bevor der Wechsel zu diesen Premium-Anbietern erfolgt.

Sieger für niedrige Handelskosten

Interactive Brokers dominiert eindeutig bei den Handelskosten. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: US-Aktien kosten 0,0035% der Handelssumme, mindestens jedoch 0,35 USD pro Order. Saxo Bank verlangt für dieselben Trades mindestens 1 USD.

Bei einem monatlichen Handelsvolumen von 100.000 USD entstehen folgende Kosten:

  • Interactive Brokers: Circa 35-50 USD monatlich
  • Saxo Bank: Circa 80-120 USD monatlich

Kostenvergleich für Vieltrader

Interactive Brokers' Tiered-Pricing-Modell belohnt höhere Volumina mit progressiv sinkenden Gebühren. Ab 300.000 USD monatlichem Volumen sinken die Kosten auf 0,0015% für US-Aktien. Saxo Bank bietet zwar VIP-Konditionen, erreicht aber nie die Kosteneffizienz von Interactive Brokers.

Besonders bei CFD-Trading zeigt sich der Unterschied deutlich. Interactive Brokers berechnet Spreads ab 0,1 Pips für EUR/USD plus eine kleine Kommission. Saxo Bank arbeitet mit breiteren Spreads ohne separate Kommission, was in der Summe teurer wird.

Thing is, für Trader mit geringen Volumina können Interactive Brokers' Inaktivitätsgebühren von 20 USD monatlich den Kostenvorteil zunichte machen. Saxo Bank erhebt keine derartigen Gebühren.

Sieger für Trading-Plattformen und Tools

Sieger für Trading-Plattformen und Tools

Interactive Brokers setzt mit der Trader Workstation (TWS) den Goldstandard für professionelle Trading-Software. Die Plattform verarbeitet über 7 Millionen Orders täglich und bietet direkten Level-II-Marktzugang.

Was macht TWS so besonders? Die Anpassbarkeit ist beispiellos. Trader können über 100 verschiedene Chart-Indikatoren kombinieren, eigene Algorithmen programmieren und komplexe Multi-Leg-Strategien mit einem Klick ausführen. Die Orderausführung erfolgt durchschnittlich in unter 0,1 Sekunden.

Saxo Bank's Plattform-Ecosystem

SaxoTraderPRO punktet mit einer moderneren Benutzeroberfläche und intuitiver Navigation. Die Plattform integriert Research-Tools nahtlos in den Handelsprozess. Autochartist-Integration und TradingView-Charts bieten professionelle Analyse-Capabilities.

Aber Interactive Brokers geht weiter. Die API-Schnittstelle ermöglicht die Integration externer Tools und automatisierter Handelsstrategien. Python-, Java- und C++-Bibliotheken stehen zur Verfügung.

Mobile Trading im Vergleich

Beide Anbieter bieten vollwertige Mobile Apps. IBKR Mobile repliziert die meisten TWS-Funktionen auf dem Smartphone. Saxo's Mobile App überzeugt durch cleanes Design, erreicht aber nicht die Funktionstiefe von Interactive Brokers.

Für Trader, die Wert auf maximale Anpassbarkeit und Geschwindigkeit legen, führt kein Weg an Interactive Brokers vorbei. Wer eine moderne, intuitive Oberfläche bevorzugt, wird sich bei Saxo Bank wohler fühlen.

Unser Fazit: Interactive Brokers vs Saxo Bank

Interactive Brokers gewinnt für kostenorientierte Vieltrader und Nutzer professioneller Trading-Tools. Saxo Bank überzeugt Trader, die Wert auf Research-Qualität und Banking-Services legen.

Für reine CFD-Trader mit hohen Volumina empfehlen wir Interactive Brokers aufgrund der niedrigeren Kosten und direkten Marktzugangs. Trader, die eine All-in-One-Lösung mit integriertem Research suchen, sind bei Saxo Bank besser aufgehoben.

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Häufig gestellte Fragen zum Vergleich

Welcher Broker ist günstiger für CFD-Trading?
Interactive Brokers bietet niedrigere Gesamtkosten für aktive CFD-Trader. Die Kombination aus engen Spreads und niedrigen Kommissionen führt zu Kosteneinsparungen von 30-50% gegenüber Saxo Bank, besonders bei höheren Handelsvolumina über 50.000 USD monatlich.
Bieten beide Broker direkten Marktzugang (DMA)?
Ja, beide Broker bieten echten DMA-Zugang. Interactive Brokers leitet Orders direkt an über 150 Börsen weltweit weiter. Saxo Bank bietet ebenfalls DMA-Zugang, allerdings mit weniger direkten Börsenanbindungen als Interactive Brokers.
Welcher Broker hat die besseren Research-Tools?
Saxo Bank übertrifft Interactive Brokers bei Research-Qualität deutlich. Die täglichen Marktanalysen, Makro-Research-Berichte und integrierten Fundamental-Tools sind umfassender. Interactive Brokers konzentriert sich primär auf Trading-Tools und bietet weniger proprietäres Research.
Sind beide Broker für algorithmisches Trading geeignet?
Interactive Brokers ist die bessere Wahl für algo-Trading. Die TWS-API unterstützt Python, Java, C++ und andere Programmiersprachen vollumfänglich. Saxo Bank bietet zwar API-Zugang, aber mit eingeschränkteren Funktionen für Retail-Kunden.
Welche Mindesteinlage ist für professionelles Trading realistisch?
Obwohl Interactive Brokers keine Mindesteinlage verlangt, sind 10.000-25.000 USD realistisch für professionelles CFD-Trading, um Inaktivitätsgebühren zu vermeiden und Diversifikation zu ermöglichen. Saxo Bank's 2.000 USD Minimum für Classic-Konten ist für ernsthafte Trader zu niedrig angesetzt.

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